Als Jugendlicher befindet man sich in der Phase der Suche – nach Anerkennung, Identität und Zugehörigkeit. Dies geschieht heute natürlich auch über Selbstinszenierungen in Sozialen Netzwerken wie z.B. auf Instagram oder Snapchat.

Damit entsteht aber auch eine Angriffsfläche für Cybermobbing. Freizügigkeit und Leichtsinn im Umgang mit eigenen und fremden Daten bieten einen Nährboden für Beschimpfungen, Bedrohungen und Hetzerei. Inhalte können kopiert, verändert, weitergeleitet und binnen Sekunden einem riesigen Publikum zugänglich gemacht werden. Das macht es Tätern einfach.

Häufig ist es nur ein Moment der Unbedachtheit oder auch Unwissenheit, die bestimmte Dynamiken im Netz auslösen.

In dem Workshop wollen wir schauen, was jeder tun kann, um nicht in eine Opfer Rolle gedrängt zu werden und warum Jugendlich zu Tätern werden? Was wirkt präventiv gegen Cybermobbing und wie sollte man handeln, wenn man von Cybermobbing weiß oder selber Opfer wurde.