Workshop für die Betreuerinnen und Betreuer der Medienscouts

Digitale Räume sind nicht nur spannend und faszinierend, sondern können auch verletzend, bedrohlich und gefährdend sein. „Immer mehr Minderjährige erleiden sexuelle Übergriffe durch Cybergrooming, durch die Erpressung und Bloßstellung im Zusammenhang mit Sexting oder durch die ungewollte Konfrontation mit Pornografie. Sie bringen oft nicht die Erfahrungen, die emotionale Reife und das Wissen um die Folgen mit, um heikle oder gar gefährliche Situationen richtig einzuschätzen.“ (Quelle: Bundeskampagne „X – kein Raum für Missbrauch“).

Eine Schule, die das Thema sexualisierte Gewalt in ihrem Leitbild, im Schulprogramm oder dessen Präambel verankert, positioniert sich deutlich. Der Workshop bietet im Kontext der Bundesinitiative “Kein Raum für Missbrauch” praxisnahe Anregungen, Informationen und konzeptionelle Unterstützung zur Umsetzung eines digitalen Schutzkonzeptes im System Schule an: Was lässt sich konkret tun, um sexuelle Übergriffe gegen Kinder und Jugendliche zu verhindern, und wie kann betroffenen Mädchen und Jungen wirksam geholfen werden?

Dieser Workshop wird durchgeführt von Ute Stratmann und Robert Sabelberg.